ludger bruemmer

Ludger Brümmer (geb. 1958) studierte Komposition bei Nicolaus A. Huber und Dirk Reith an der Folkwang Hochschule Essen. Er komponierte Musik für das Nederlands Dans Theater, Den Haag für Choreographien von Susanne Linke und arbeitete mit dem Installationskünstler und Architekten Christian Moeller für Ausstellungen in Tokio, Lissabon und im Science Museum London. Von 1991 bis 1993 war er DAAD-Stipendiat am »Center for Computer Research in Music and Accoustics« an der Stanford Universität Kalifornien. Er arbeitete als Gastkünstler am ZKM und lehrte am Institut für Computermusik und elektronische Medien der Folkwang Hochschule Essen. Im Jahr 2000 war er als Research Fellow an der Kingston University London und im April 2002 Professor für Komposition am Sonic Art Research Centre in Belfast. Seit April 2003 leitet er das Institut für Musik und Akustik am ZKM. Mit prominenten Präsentationen in Japan, Athen, Montreal, am GRM in Paris, bei den Inventionen in Berlin der Ars Electronica in Linz aber auch kürzlich in Südamerika, den USA und China setzte Brümmer als Komponist international Akzente in den Bereichen Computermusik und Video. 2009 wurde er als Mitglied der Sektion Musik in die Akademie der Künste Berlin berufen. Ludger Brümmer wurde mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Folkwang-Preis, WDR-Preis, Busoni-Preis, Goldene Nica und später einen zweiten Preis der Ars Electronica vom ORF, dessen Jurymitglied er 1995/96 und 2011 war, einen Preis beim Luigi Russolo-Wettbewerb, eine Ehrenvolle Nennung beim Stockholm-Award 1995, den ICMA Commission Award 1997, den Grand Prix de Bourges 1997 sowie 2001. Er gewann darüber hinaus den ersten Preis beim Rostrum der UNESCO für elektronische Musik, wurde beim Internationalen Videokunstpreis des Südwestfunks und des ZKM nominiert.

Seine künstlerischen Tätigkeitsfelder liegen vor allem im Raumklang, sowie medialer Komposition mit unterschiedlichen audiovisuellen Inhalten (3D, Video, Interaktivität, live Video)