lu xiaoqing

Berlin, Deutschland

Das menschliche Auge nimmt verschiedene Farben unterschiedlich stark wahr. Rot befindet sich am Rand des Sehspektrums und wird nur relativ schwach wahrgenommen. In der Mitte liegt Grün. Hier ist das menschliche Auge am empfindlichsten.
Ein grüner Laserpunkt von 1mW Leistung wirkt aus diesem Grund so stark wie ein roter Punkt mit 20mW. Deshalb ist der grüne Laserpointer besonders zum Zeigen bei heller Umgebung oder auf stark beleuchteten Leinwänden geeignet, wo normale, rote Laserpointer fast nicht zu sehen sind.

Empfehlenswert für Hochschulen, Universitäten, Kongresse, Tagungen, Vorlesungen, Referenten, Powerpoint-Präsentationen, Unterricht, Firmenchefs, Betriebsführungen, Baustellenbesichtigungen, Gruppenführungen in Firmen / Museen / Kirchen / Planetarien. Auch auf einer besonnten Fläche ist der grüne Punkt sichtbar! grüner laserpointer 100mW
Links sehen Sie die RGB-Farben in einem Farbtest: volles rot (255,0,0) - volles grün (0,255,0) - volles blau (0,0,255). Darunter haben wir die gleichen Farben (mit dem Grafikprogramm) in ein Schwarz-Weiß-Fenster kopiert. Klar ersichtlich: grün wirkt heller als rot! Kneifen Sie mal Ihre Augen halb zu und sehen Sie dann die Grafik nochmals an!
Auf einem belichteten Film - für das Auge sensibilisiert - ist der grüne Punkt bedeutend größer als der Rote. Beide Laserpointer haben die gleiche Ausgangsleistung. Auch hier wiederum können Sie sehen: grün wirkt für das Auge erheblich heller als rot!
Warum sind eigentlich diese grünen Laserpointer so viel teurer als normale, rote?

Der Preisunterschied entsteht durch den Aufbau der Laserpointer. Bei einem roten Laserpointer genügt eine einfache rote Laserdiode mit zum Beispiel 1 mW Leistung, die mit ein- oder zwei Linsen kollimiert wird. Bei grünen Laserpointern (Wellenlänge 532 nm (1 nanometer = ein Milliardstel eines Meters)) geht dies nicht, da es keine grünen Laserdioden gibt. Man muss deshalb folgenden Umweg gehen: Eine sehr starke Laserdiode (bis 500mW) mit einer Wellenlänge von 808 nm (Infrarot) regt einen speziellen Laserkristall (Nd:YVO4) zur Emission einer noch langwelligeren Infrarot-Strahlung bei 1064 nm an. Dieser 2. Laserstrahl wiederum durchläuft einen weiteren Kristall, der die Frequenz verdoppelt und somit die Wellenlänge halbiert auf 532nm (Hellgrün). Es folgen Optiken und IR-Filter und Sensor zur Leistungsüberwachung- und Regelu

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