priorat wein

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Die Priorat wein waren früher mit einem Alkoholgehalt von nicht selten 16 Volumenprozent ausgesprochen kräftig und wurden von Kellereien in anderen Regionen Spaniens gerne verwendet, um ihre eigenen Weine aufzubessern. In den 60er Jahren begann jedoch der Niedergang der Region. Der grösste Teil der stets kleiner werdenden Ernten wurden von der Genossenschafts- und der Klosterkellerei verarbeitet. Die 11 Ortschaften waren vom Aussterben bedroht, denn die Kinder der alteingesessenen Familien wanderten in die Küstenstädte ab. Doch Mitte der 80er Jahre entdeckten die vier engagierten Önologen José Luis Pérez, René Barbier, Alvaro Palacios und Carles Pastrana die Qualitäten dieses Terroirs und begannen mit der Produktion von Spitzenweinen modernen Zuschnitts.

Schieferböden prägen die Weine

Die Erfolgsformel der ersten Jahre bestand in Assemblagen, in denen alteingesessene Sorten wie Garnacha und Cariñena gleichermassen vertreten waren wie internationale Gewächse wie Cabernet Sauvignon, Merlot oder Syrah. Je länger je mehr setzen die Topwinzer aber heute auf Garnacha und Cariñena von alten Terrassenanlagen. Das Resultat sind Weine, welche Konzentration und Eleganz perfekt in sich vereinen. Zudem wird beim Barrique-Ausbau weniger französisches Eichenholz verwendet.

Der entscheidende Qualitätsfaktor im Prioratsind die kargen Böden aus fein geschichtetem Schiefer, der hier «Licorella»genannt wird. Das Klima ist trotz der Nähe zum Mittelmeer mild und trocken. DieNiederschlagsmengen von rund 500 Millimeter pro Jahr und Quadratmeter sindideal für den Weinbau.