SkinCareInspirations
Kurz nachdem ich 30 Jahre alt wurde, sind mir meine ersten Fältchen (um die Augen herum) aufgefallen. Auch begann sich allmählich (genetisch bedingt) der Kollagenverlust auf meinem Gesicht zu manifestieren. Dabei sind die Fältchen quasi über die Nacht entstanden. An einem schönen Frühlingsmorgen schaute ich in den Spiegel und sie waren auf einmal da, begleitet durch eine Reihe von sonnenbedingten Hautschäden. Nicht schön. Nach einer kurzen Schockphase wurde mir klar, dass das Selbstmitleid keine Verbesserung meines Hautzustands nach sich ziehen wird. Handlungsbedarf war angesagt. Und so begann meine persönliche Reise in die faszinierende Welt der Hautpflege, die später zu meiner großen Leidenschaft entwickelt hat.
Ich habe den Großteil meiner knappen Freizeit in die Recherche investiert, um ein möglichst großes Spektrum von Wissen über skin care abzudecken. Als Quelle galten sowohl wissenschaftliche Abhandlungen („British Journal of Dermatology“, „Journal of Cosmetic Dermatology“ etc.) als auch (meist US-amerikanische) Hautpflege-Internetforen. Nach einiger Zeit begann ich, meine Seren selbst herzustellen (aus Zeitmangel musste ich damit aufhören). Dies hat wiederum mein Wissen über die einzelnen Wirkstoffe und deren Zusammensetzung vergrößert.
Heute sieht meine Haut besser als vor acht Jahren – die Pigmentflecken sind weitgehend verschwunden, feine Linien auf meinem Stirn flacher, Augenlider höher. Die Haut sieht gesunder und frischer aus. Trotzdem bin ich noch weit davon entfernt, mit Sicherheit sagen zu können, wie eine „perfekte“ Pflegeroutine aussehen sollte. Immer noch befinde ich mich in der Phase des „trial and error“, was sich womöglich nie enden wird. Erstens ändert sich unsere Haut nicht nur mit dem Alter, sondern auch abhängig von dem weiblichen Zyklus oder der Jahreszeit. Zweitens gibt es immer neue, angeblich verbesserte, Pflegeprodukte auf dem Markt, die man gerne ausprobieren möchte. Drittens gilt für die Dermatologie wie für jeden anderen Wissenschaftsbereich: was heute als wahr feststeht, kann morgen mit einer revolutionären Studie widerlegt werden. Es gibt keine Gewissheit in der Wissenschaft. Insofern gehe ich immer davon aus, dass der positive Einfluss von bestimmten Produkten/Wirkstoffen (wie Vitamine A, E, C und Sonnenschutz (welcher?) auf unsere Haut nur als angenommen gilt. Es wäre nicht besonders verwunderlich, würden in Zukunft negative Seiten deren Anwendung aufgedeckt, die zu einer Relativierung deren p