Tina Schmidke
at home in the world
Hallo,
das Jahr neigt sich langsam und gemütlich dem Ende (daran zu erkennen, dass es bereits wieder Weihnachtsnaschereien im Einzelhandel gibt). Also wird es Zeit sich Gedanken über die Ziele für das nächste Jahr zu machen... Im letzten Seminar haben wir eine Methode besprochen, die ich für sehr geeignet halte, einerseits die Einflüsse der verschiedenen Ziele aufeinander und andererseits deren Prioritäten zu überblicken: Die Synergy Map
Aufbau
Die Synergy Map besteht aus vier Quadranten:
- den kurzfristigen Zielen
- den mittelfristigen Zielen
- den langfristigen Zielen und
- den permanenten Zielen
Auf einem Kreis um die Vision werden die einzelnen Ziele aufgetragen. Die Größe der einzelnen Punkte symbolisiert dabei den Aufwand, der für die Erreichung des Zieles notwendig ist. Zusätzlich werden die Prioritäten der Ziele neben diesen notiert. Mithilfe von Pfeilen wird die gegenseitige Beeinflussung der Ziele untereinander dargestellt (in der Skizze: rot = negativ, grün = positiv).
Ergänzend habe ich für mich eingeführt, dass es Ziele gibt, die sich auf jeden Fall beeinflussen, bei denen ich mir aber noch nicht sicher bin, ob positiv oder negativ. Deshalb gibt es zusätzlich gelbe Verbindungen. Außerdem habe ich meine Ziele in Kategorien eingeteilt, weshalb sie unterschiedliche Blauakzente aufweisen. Auch den Fortschritt der Zielerreichung halte ich fest, indem ich die Zielkreise prozentual fülle.
Vorgehen
Aufbauend auf der gängigen Literatur habe ich für mich folgendes Vorgehen bei der Erstellung einer Synergy Map etabliert:
- Vision notieren
- Zielliste bilden
- Prioritäten vergeben
- Ziele in die Synergy Map übertragen
- Zielsynergien und -konflikte eintragen
- ggf. äußere Einflüsse notieren
- Karte visuell analysieren und Schritte ableiten
P.S.: Die Synergy Map lässt sich natürlich nicht nur im privaten Bereich, sondern auch im Business Development anwenden.